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Werbeemails sind oft unerünscht

      

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Tags: Recht emailmarketing

 

Werbeemails sind oft unerünschtVermutlich kennen sie das: eMail Postfächer, die voller SPAM sind. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann den Empfänger einiges an Geld kosten. Es dauert seine Zeit, bis jede Werbemail aussortiert ist. Nicht immer kann man sofort erkennen, ob es sich um eine Werbeemail handelt. Verlorene Arbeitszeit, die sich durch das tägliche Aussortieren dieser Mails summiert. Da ist es kein Wunder, dass sich so mancher Empfänger gegen eine solche Belästigung zur Wehr setzt. Unzulässig ist das Zusenden von Werbeemails ohne vorherige Zustimmung des Empfängers nach dem UWG in jedem Fall. Wenn dem Versender einer solchen email eine teure Abmahnung ins Haus flattert, dann ist das nicht reine Boshaftigkeit des Empfängers, sonder der Versuch des Empfängers sich gegen weiteren Schaden zu schützen.

Zahl der Abmahnngen wegen unerwünschter eMails nimmt deutlich zu

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Die Zahl der Abmahnungen, die an Versender unerwünschter Werbemails verschickt werden, nimmt in den letzten Jahren deutlich zu. Statt diesen unerwünschten Werbemüll gleich in den virtuellen Papierkorb zu verschieben, setzten sich immer mehr Privatpersonen und Firmen mit rechtlichen Mitteln zur Wehr. Der Adressat einer unverlangt zugesandten Werbe-Email kann vom Absender nach §§ 1004, 823 I BGB Unterlassung verlangen. Noch klarer ist das Versenden von unerwünschten Werbeemails jedoch im UWG geregelt. Das Versenden unverlangter Werbe-Emails stellt eine unlautere Wettbewerbshandlung im Sinne des § 7 II Nr. 3 UWG dar. Der §8 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb regelt genau, wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann und wer genau das tun darf. Nicht nur Betroffene selbst, sondern auch Mitbewerber, oder Verbraucherverbände können auf Unterlassung klagen. Hier kommen schnell hohe Anwaltsgebühren zusammen. Der Versender der unerwünschten Werbemails ist zur Übernahme der der Kosten verpflichtet, die diesem durch die Beauftragung eines Anwalts entstehen. Die Höhe der Kosten richtet sich dabei nach dem Streitwert.

 

Frank Bindmann

Frank Bindmannhat ursprünglich Medizinpädagogik an der Martin-Luther Universität in Halle studiert. Herr Dipl. med. paed. Frank Bindmann ist seit 1999 im Netz unterwegs, alleinerziehender Vater einer inzwischen volljährigen Tochter und heute Geschäftsführer eines Reiseunternehmens für Alleinerziehende. Er schreibt unter anderem für diesen Blog, hauptsächlich zu den Themenfeldern Werbepsychologie und Direktmarketing. Frank Bindmann